S T I M M E N   I M   K O P F  –  V O I C E B R E A K

“Stimmen Im Kopf”, VoiceBreaks drittes Studio-Album, erscheint am 10.02.2017 und enthält 13 neue Stücke aus der Feder von Songwriter Stefan Delanoff. Doch nicht nur A Capella Musik ist auf der neuen CD zu finden; um das Motiv “Stimmen Im Kopf” voll auszureizen, sind außerdem 6 Sketche zwischen die Songs gestreut, in welchen Stefan mit den Wünschen seiner Band-Kollegen zu kämpfen hat. Dadurch versuchen die sechs Münchner, ihre spontane und lockere Art von der Bühne auch auf ihre Alben zu übertragen.

Das Album wurde in enger Zusammenarbeit mit unserem Label Boersma-Records produziert und gepresst und wird mit ihrer Hilfe das Jahr 2017 hindurch promoted und durch Soulfood vertrieben.

Thematisch behandeln die neuen Songs unter anderem Nostalgie, Fernweh, die Liebe zu Italien, ungewöhnlichen Bartwuchs, nervende Mitmenschen oder einfache Langeweile. Mit “Mit Sicherheit” hat es auch endlich ein alter Klassiker auf ein Album geschafft, der live bereits seit 4 Jahren gesungen wird.

Während das Release-Konzert am 11.02.2017 ein privates Event für geladene Gäste mit einer Mischung aus alten Stücken, Dauerbrennern und einigen neuen Werken von “Stimmen Im Kopf” sein wird, ist das volle “Stimmen Im Kopf” Live-Programm zum ersten Mal am 25.02.2017 im Spectaculum Mundi zu sehen.

“Stimmen Im Kopf” ist ab 10.02.2017 auf Konzerten, sowie auf Amazon.de, Spotify und iTunes, Mediamarkt und Saturn erhältlich.

ZU FINDEN AUF

AMAZON  •  iTUNES  •  SPOTIFY (AB 11.02.17)

SONGKOMMENTARE

Stefan: Und gleich beim ersten Song war ich im Terminstress. Dieser Titelsong war nämlich der einzige, der bei der Festlegung des Albumtitels nur eine Idee war. Wie genau der Song klingen sollte, welcher Inhalt gut zu unserer CD hinführen könnte, all das war bis dahin, sagen wir mal, gedanklich lediglich marginal ausgestaltet. Ich habe dann auch, während wir bereits mitten in den Albumaufnahmen steckten, mehrere Versionen ausprobiert, bis ich bei der finalen geblieben bin. Dieser Song hat also die bei weitem kürzeste effektive Entstehungsgeschichte – das hört man hoffentlich nicht allzu sehr.

Tobi: Stefan saß da ja relativ lange am Konzept für diesen Song und wollte uns nichts hörbares zeigen bis der Song komplett fertig war. Trotz sehr hoher Erwartungen und großem Zeitdruck muss ich aber trotzdem sagen, dass es eines meiner absoluten Lieblingslieder von Stefan ist! Er hat es tatsächlich geschafft, alle Genres zu kombinieren und hat es auch noch gut klingen lassen! Also Stefan, Chapeau mein Freund!

Kaiwen: Als derjenige, der dieses Album aufgenommen und abgemischt hat, fällt es mir im Nachhinein schwer, das ganze noch objektiv zu betrachten. Woran ich mich bei diesem Song am meisten erinnere ist, dass er, obwohl er sehr cool ist, am nervigsten zu produzieren war. Die schiere Länge und der ständige Wechsel in Stil und Tempo machten das ganze zu einer sehr zeitaufwändigen Angelegenheit.

Felix: Ich habe Stefan sehr lange im Nacken gesessen und ihn unter Druck gesetzt, um diesen Song noch aufs Album zu bekommen. Er war der letzte der fertiggestellt wurde und Stefan zeigte schon deutliche Ermüdungserscheinungen. Da aber das Konzept des Albums bereits festgelegt und dieser Song dafür unersetzlich war, hatte Stefan leider keine Wahl, als ihn im Endspurt noch fertigzustellen. Es ist wieder ein Delanoffscher Geniestreich, unter solchem Druck noch einen der besten Songs des Albums abzuliefern.

Marius: Ich finde, dass dieser Song einen unglaublich starken Einstieg in unser drittes Studio Album bildet. Der Mix verschiedener Musikrichtungen in einem Song spricht mich persönlich sehr an!

Stefan: Die Idee zu diesem Song ist bereits ein paar Jahre alt, allerdings dauerte es einige Zeit, bis sich Songtext, Stilistik und Arrangement zusammenfügen ließen. Wann genau ich diesen Song letztlich geschrieben habe weiß ich ehrlich gesagt nicht mehr. Textlich und auch musikalisch ist das Lied, wie einigen Hörern vermutlich schon aufgefallen ist, eine Hommage an „Die Fantastischen Vier“. Auch auf den Text bin ich ein bisschen stolz, obwohl die sich andeutende Altersmilde ein wenig früher einsetzt als es mir lieb wäre..

Felix: Ich wollte schon seit Jahren einen Rap-Song im Fanta4-Stil, und auch gern darin die Hauptstimme übernehmen. Erst als ich schlussendlich vor dem Mikro stand fiel mir auf, dass mir nie der Gedanke gekommen war, ob ich überhaupt rappen kann. Und siehe da: Ich konnte es nicht. Also versuchte ich, meine Stimme so hart und aggressiv wie möglich klingen zu lassen (alleine um die nötige Energie rüberzubringen), ohne aber die Thematik zu verfehlen. Wahrlich in meinem Element war ich einzig und allein im Zwischenteil, der von Mikey und mir komplett improvisiert wurde.

Marius: RAPPBOI IN DA HOUSE! Aber Spaß beiseite, ich bin so froh, dass nach Rhythmus (auf unserem ersten Album) nun endlich wieder ein Song mit von der Partie ist, in dem größtenteils gerappt wird! Wir gehen mit dem Geist der Zeit, YO!

Stefan: Hiermit sind wir schon bei einem der ältesten Songs auf dieser CD angekommen. Dieses Lied war bereits in der Stückauswahl für unsere letzte CD, „Nur Lieder“, ist also bereits mehrere Jahre alt. Der Einfluss von Salsa- und Samba-Musik ist zumindest in den Zwischenspielen doch deutlich hörbar, wenn auch stilistisch nicht stringent verfolgt. Auch hätte ich musikalisch sowas wohl nicht geschrieben, wäre ich privat nicht von vielen tollen Musikern umgeben, die mich auf diese Stilmix-Idee gebracht haben, die, meiner Meinung nach, auch sehr gut zu Tobis Stimme passt.

Felix: Mit “tollen Musikern” meint Stefan selbstverständlich nicht uns, sondern seine Familie, Freunde und Kommilitonen – ergo, Leute, die mit tatsächlichem Talent gesegnet sind.

Tobi: Mit besten Grüßen war etwas absolut neues für mich, denn ich hatte bei noch keinem “meiner” Songs so sehr das Bedürfnis, zu TANZEN! Ja richtig gelesen, tanzen! Alleine schon das Intro und die Bewegungen in Felix’ Oberstimme lassen meine Hüften schwingen und es wird im Laufe des Songs nicht besser. Deshalb entschuldige ich mich im Voraus, falls ich Live-Zuschauer auf den Konzerten mit meinen Tanzversuchen verstören sollte. Ich kann nichts dafür.

Stefan: Das zweite Gute-Laune-Lied in Folge. Irgendwie gehört diese Art von Liedern doch einigermaßen fest in mein Repertoire. Solche Songs passieren mir einfach ab und zu, damit kann ich leben. Zugegebenermaßen bringt dieses Lied musikalisch, textlich und inhaltlich wenig neues, klingt aber – finde ich – schön und schafft ein positives Grundgefühl beim Hören.

Felix: Wie Stefan schon sagt, ist dieses Stück eine Art A Capella “Standardwerk”. Es erfüllt die Klischees, es ist nicht besonders einzigartig, aber genau das, macht es zu so einem schönen Stück Musik. Auch wenn wir uns kreativ in unsere eigene Richtung weiterentwickeln wollen, schadet es nicht, sich an seine Anfänge zu erinnern, und ich könnte mir nicht vorstellen diese “A Capella Stilrichtung” je komplett zurückzulassen.

Marius: Ich muss Felix absolut recht geben: Dies ist einer dieser typischen „A cappella Songs“ mit denen ich aufgewachsen bin und die ich sehr liebe. Stefan, bitte höre nie auf diese Art von Liedern zu schreiben, weil sie mich auf eine ganz bestimmte und tiefe Art und Weise berühren.

Stefan: Ja, äh, hm, wie erklärt man sowas. Wie ich auf diesen Text gekommen bin? Keine Ahnung! Der ganze Song ist ja im Grunde genommen eine kleine, nicht böse gemeinte, Persiflage auf die massentaugliche deutschsprachige Party-Musik, die zwar gute und eingängige Melodien hat, aber eher mit reduzierter textlicher Komplexität und Eingängigkeit arbeitet. Und sollte jemand doch mal auf den Text achten wird schnell klar, warum niemand anderer als Mikey diesen Song singen kann.

Felix: Tatsächlich beinhaltet dieser Song eine meiner schwersten Stimmen. Da die Zweistimmigkeit mit Mikey im Refrain komplett um seine Hauptstimme herum gelegt ist, springe ich währenddessen sehr viel über und unter ihm herum, was sich sowohl bei den Aufnahmen als auch auf der Bühne durchaus als anstrengend erwies.

Tobi: Nicht so anstrengend wie deine ständige Nörgelei.

Marius: Mein Song auf dem Album! Wir singen ihn zugegebener Maßen live schon etwas länger, aber es ist immer etwas besonderes, ihn produziert auf ein Album gepresst zu sehen… Oder eher zu hören! Wer mich persönlich kennt, der merkt aber ganz schnell, dass meine Art zu handeln und reden im Song eine ganz andere ist, als in Wirklichkeit. Ich habe KEINE Ahnung, wie Stefan auf dieses Text gekommen ist. Wirklich. Gar nicht…

Stefan: Auch hierzu lässt sich sagen: Alte Idee, neuer Song. Felix hat mich bestimmt mehrere Jahre lang regelmäßig nach diesem Song gefragt, nachdem ich ihm einmal in einer Probe von dieser Idee erzählt habe. Den Song fertig zu stellen hat dann doch etwas gedauert. Außerdem liebe ich hier einfach Danis Hauptstimme – singen kann er ja schon.

Felix: Auch wenn er nicht der einzige Song ist, den wir schon sehr lange im Hinterkopf haben, tut es doch gut, zumindest eine dieser Ideen aus unseren Urzeiten endlich umgesetzt zu haben. Und dann funktioniert er auch noch so außerordentlich gut! Auf jeden Fall in meinen Top 3 auf diesem Album.

Kaiwen: Italia zeigt, wie eine simple Idee, kombiniert mit einer eigentlich simplen Harmonie, etwas großartiges schaffen kann. Der ständige Wechsel zwischen Dur- und Moll-Harmonik ist eine tolle Idee und die Nebenstimmen, die den Refrain regelrecht aufblühen lassen, gefallen mir sehr gut.

Stefan: Hiermit kommen wir zu einem der wenigen Voicebreak-Songs, die eine ernste, reale Ursache haben und tatsächlich versuchen, so etwas wie eine Botschaft zu vermitteln. Nach dem Amoklauf im Münchner Olympia-Einkaufszentrum und den jüngsten terroristischen Entwicklungen in der Welt musste ich mir da ein bisschen was von der Seele schreiben. Wir müssen alle miteinander leben. Einfach nur nebeneinander – das zeigen die Ereignisse der letzten Jahre meiner Meinung nach deutlich – kann es unmöglich funktionieren. Ein Grund mehr, den Song nach der unglaublich großzügigen Aktion der Münchner zu benennen, die spontan Unterschlupf für alle durch den Stopp des öffentlichen Verkehrs „gestrandeten“ Menschen bereit stellten – danke Felix, für diese Idee.

Marius: Enough said.

Stefan: Wenn dieser Song nicht zu Felix passt weiß ich auch nicht. Musikalisch und harmonisch gehört dieses Lied wohl zu den komplexeren auf diesem Album, wenn es auch der Inhalt wieder einmal an Ernsthaftigkeit fehlen lässt. Hier habe ich, nachdem der Text fertig war, musikalisch einfach mal ein bisschen rumprobiert und dabei ist ein Song mit einem echt schwer zu singenden Solo-Teil herausgekommen – naja, damit muss Felix klarkommen, ich singe da ja Gott sei Dank nur zur Hälfte mit.

Tobi: Zuerst möchte ich ein großes Lob an Felix aussprechen! Wie er diesen Song so gefühlvoll rüberbringt ist absolut fantastisch! Ich weiß nicht ob es an ihm liegt, gut möglich, oder an dem Song, aber „Draußen Regnet’s“ hat sich über die Aufnahme- und Probenzeit zu meinem absoluten Lieblings Song entwickelt. Mein persönliches Highlight ist natürlich der Solopart, welcher nebenbei gesagt wahnsinnig schwierig zu singen ist. DANKE STEFAN!

Felix: Wer ist jetzt am nörgeln, Tobi? Normalerweise wünsche ich mir meine Stücke in irgendeiner Form von Stefan. Mit diesem hingegen hat er mich komplett überrascht, da ich an etwas derartiges nie gedacht hätte, und dabei ist es mir zu 100% auf den Leib geschrieben. Auf diesem Album, oder möglicherweise sogar in unserem gesamten Repertoire, ist dieses Stück mein Favorit, sowohl zu hören, als auch zu singen. Möglicherweise sollte ich Stefan einfach öfter machen lassen anstatt ihm ständig rein zu labern… Ach, was red ich. Das hält er schon aus.

Kaiwen: Ich muss mich anschließen, musikalisch mag ich diesen Song von diesem Album am meisten. Die Jazz-Akkorde und Quintfallsequenzen sowie Felix’ realistische Langeweile klingen sehr beruhigend, bekommen durch das Beatbox aber dennoch genug Groove, um die Langeweile nicht aus Versehen auf den Hörer zu übertragen.

Stefan: Auch die Idee für dieses Lied ist bereits einige Jahre alt. Allerdings fehlte mir ein wenig die musikalische Idee, weswegen der Text erstmal liegen blieb und mehrere Versionen davon existieren. Ich bin dann am Anfang der Kompositionen für dieses Album wieder drüber gestolpert. Besonders beim Aufnehmen hatten wir viel Spaß!

Felix: Dies war die einzige Hauptstimme, bei deren Aufnahme Kaiwen nicht anwesend war. Stattdessen waren Stefan und ich dafür zuständig, Tobi Regieanweisungen zu geben. Wie wir eigentlich hätten befürchten sollen, entwickelte sich dabei eine gewisse Problematik. Stefan und ich sagten Tobi er solle einfach drauf los singen und so laut oder leise werden wie er wollte, damit der Song möglichst viel realistische Aggression und Eindringlichkeit erhalten würde. Kaiwen gefiel das aber zunächst GAR nicht.

Kaiwen: Die Aufnahme von Tobis Hauptstimme war das reinste Chaos. Es gab keine andere Stimme, an der ich so viel herumwerkeln musste wie an dieser. Auch wenn der Pegel eigentlich durchgehend in Ordnung war und Tobi nicht übersteuerte, war es eine Tortur, die Lautstärke zu vereinheitlichen, aber gleichzeitig die Intensitätsschwankungen zu behalten.. Am Ende war es das aber wert, denn so konnte Tobi sein volles Temperament ausschöpfen.

Tobi: Also wer mich kennt, der weiß ja, dass ich ein sehr ruhiger Mensch bin! Ich würde niemals sauer werden, geschweige denn laut. Niemals! Ich? haha nein! LOL! ROFL! So, nun mal Spaß beiseite, ja ich bin impulsiv und ja ich werde vielleicht ab und zu mal etwas laut und genau deshalb ist dieser Song mir einfach auf den Leib geschneidert! Der Text ist genau das was ich mir Tag ein, Tag aus denke, wenn ich durch den Alltag schlendere. Ich weiß nicht woher Stefan das wissen konnte, denn NORMALERWEISE spreche ich diese Dinge nicht aus, aber er hat mir tatsächlich einen Song geschrieben den ich, wenn ich denn komponieren könnte, genau so geschrieben hätte!

Stefan: Irgendwie hat mich dieser blöde Spruch, den ich irgendwann, irgendwo mal gelesen habe und der auch dem Refrain zugrunde liegt, nicht losgelassen. Fast nebenbei entstand dann dieser Text, auf einmal war die Melodie für den Refrain da und ab da war die Sache nicht mehr aufzuhalten. Musikalisch geht dieser Song mal wieder ein wenig in die jazzige Richtung, weshalb es mich wundert, dass Tobi mir fast freiwillig die Hauptstimme überlassen hat.

Felix: Gehfehler ist auf meiner Favoriten-Liste ganz weit oben, was mich wundert, weil ich eigentlich dachte, jazziger A Capella-Klang sei eigentlich nicht so meins, aber vielleicht ist es ein Unterschied, wenn man es tatsächlich selber singt. Reibetöne zu singen macht einfach mehr Spaß als immer perfekte Dur- und Moll-Akkorde zu trällern.

Marius: Was viele vielleicht wissen, ist, dass ich ein großer Jazz Liebhaber bin. In meiner Kindheit habe ich – dank meines Vaters & meiner Mutter – viel Jazz gehört. Angefangen bei Miles Davis bis hin zum experimentellern Sun Ra. Allein deswegen kann ich mich sehr gut in diesen Song einfühlen. Auch wenn ich als Beatboxer bei diesem Stück es manchmal schwer habe, meine Kollegen im Zaum zu halten!

Stefan: Endlich ist es soweit: Unser neuestes Bandmitglied darf endlich seine erste Hauptstimme singen. Ich verspreche, es werden bestimmt bald mehr, denn ich liebe Kaiwens Stimme einfach. Es bleibt zu sagen, dass der Text nur ganz, ganz, ganz minimal übertrieben und sehr sachlich beschrieben auch zu Kaiwens naturell passt, obwohl ich ihn bisher noch nie im schwarz-gelben Trikot gesehen habe, wobei er sich das wahrscheinlich aus Angst vor der Reaktion von Dani, Felix und mir nicht traut. Mikey würde das entstehende Handgemenge wohl nicht verstehen, aber die Geschichte, die er in seinem Song „Bekenntnis“ schildert, muss ich euch ja nicht nochmal erzählen.

Kaiwen: Mein erster Album-Song macht mir auf der Bühne extrem viel Spaß, ich hoffe nur, dass er kein falsches Bild von mir vermittelt. Ich bin nicht SO schlimm, ehrlich! EHRLICH!

Marius: Ich würde einzig noch anmerken, dass der Teil in dem Kaiwen in einem stereotypischen chinesischen Akzent spricht komplett seine Idee war. Wir würden sowas sonst eigentlich nie machen, ehrlich!

Stefan: Es ist wohl offiziell: Voicebreak wird seine Wurzeln im Kammerchor des Pestalozzi-Gymnasiums wohl nie los, sonst würden wir so ein Lied wohl nicht in unser Repertoire aufnehmen. Textlich bleibt zu sagen, dass die mitschwingende, leicht frauenkritische Haltung bereits im Minnesang Walther von der Vogelweides wesentlicher Bestandteil war und so aus Gründen der Genre-Treue auch aus diesem Vortrag des fahrenden Sängers Felix nicht wegzudenken ist. Anders als bei Walther dienen die genutzten Vorurteile hier lediglich zur Generation von Witz und Erbauung, weshalb uns diese politisch inkorrekte Zuspitzung gnädiglich verziehen werden möge.

Felix: Auch hier hat Stefan mir absolut nichts leichtes aufgetischt, und ich hatte ordentlich zu kauen, bis ich mir wieder die nötige klassische Gesangstechnik in ausreichendem Maße angeeignet hatte, die seit so vielen Jahren vergraben liegt. Dieses Lied macht einfach Spaß und ist ein wunderschönes Stück Musik. Irgendwann will ich es im Bardenkostüm mit einer Laute aufführen.

Kaiwen: Auch wenn dieser Song wieder so ein langes Werk wie “Stimmen im Kopf” ist, wurde mir die viele Arbeit in diesem Fall dadurch versüßt, dass ich die ganzen versteckten Textzeilen in den Nebenstimmen entdecken konnte. Gerade im Titanic-Teil lohnt es sich, genau hinzuhören.

Marius: Best Pony, ÄH, Song!

Stefan: Am Schluss unseres Albums steht der älteste, auf ihr vertretene, Song. Dieser wurde im Jahr 2012 eigens für das Finale des Newcomercontest Bayern geschrieben. Nach sehr langer Zeit und zwei Alben später, haben wir uns nun doch entschieden, ihn endlich auf eine CD zu packen. Ein schöner Abschluss, finde ich.

Tobi: Schon seit Stefan diesen Song vor 500 Jahren für Pablo geschrieben hatte, war ich eigentlich selbst scharf drauf, ihn zu singen. Er hat einfach so viel pepp und ist der perfekte Schlusssong! Und wie es der Zufall wollte, ist Pablo relativ kurze Zeit später aus der Band ausgestiegen und wer hat den Song bekommen? Na? NA? RICHTIG, ICH!!! Jap und jetzt ist er einfach noch viel besser als er davor war!

Felix: Dieser Song ist AAAAAAALT. Dieser Song ist so alt, dass er fast auf unser erstes Album gekommen wäre. Dieser Song ist so alt, dass ihn am Anfang noch Pablo gesungen hat. Dieser Song ist so alt, dass er schon 3 Überarbeitungen hinter sich hat. Dieser Song ist so alt, dass Mikey noch nicht in der Band war, als wir ihn zum ersten Mal gesungen haben. Und trotzdem singen wir ihn immer noch. Möglicherweise die Definition von einem Dauerbrenner, wird es sicher noch eine Weile dauern, bis dieser Song uns zu langweilig wird.

Marius: Wie Felix bereits gesagt hat, ist dieser Song echt alt! Und jetzt kann man ihn endlich auch on the go hören! Yay! Auch, wenn ich nicht glaube, dass es eine Version des Songs VOR meiner Zeit bei VB gab, oder?

Felix: Doch. Es mag dir vielleicht nicht so vorkommen, aber es gab auch eine Zeit VOR DIR, Marius.

Marius: Sicher?

Felix: Ja.

Marius: Oh.